Man kann auch ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht.

Heinz Rühmann

Unsere Hunde-Homepage

Herzlich willkommen! Diese Webseite ging 2005 an den Start, nachdem Sandy bei uns einzog.

2014 kam Kari zu uns. 2018 zog mit Sookie Hund Nummer Drei ein. Im April 2019 verstarb unser geliebter Kari plötzlich und unerwartet nach fast fünf wunderschönen gemeinsamen Jahren. Zwei Monate später kam Thanu zu uns, kurz darauf verloren wir Sookie beinahe in Folge ihrer Kastration. Im August feierten wir Sandys 15. Geburtstag.

Wir durften noch einen wunderbaren sommerlichen April zusammen erleben, bis Sandy am 7. Mai 2020 überraschend starb.

Schon am 6. Juni 2020 zog Neri bei uns ein. Das Leben ist kurz, ihres wohl schon zur Hälfte rum – worauf sollten wir warten?

 

Ich habe viel gelernt und viele meiner Ansichten revidiert. Insgesamt habe ich eine andere Einstellung zur Hundehaltung bekommen als in den Anfangszeiten. Alles ist viel intensiver und gelassener geworden. Wir haben keinen Druck mehr, was wir bzw. die Hunde alles können sollten.

Unsere Hunde sind Freunde auf Pfoten, die wir anleiten, beschützen und einfach lieben. Was sie dafür zurückgeben, weiß jeder echte Hundemensch selbst.

Sie sind nicht perfekt. Sie sind manchmal eigensinnig und benehmen sich nicht immer tadellos. Sie können nicht viel (Vorzeigbares) und haben trotzdem ein erfülltes Leben.

Meistens sind wir ein tolles Team. An manchen Tagen möchte ich aber auch im Erdboden versinken. So ist das halt, und so ist es gut. Hunde sollten Ecken und Kanten haben dürfen wie wir Menschen auch.

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Kari hatte Angst vor der Wendeltreppe, die vom ersten in den zweiten Stock in meine Wohnung führt. Er war durch nichts dazu zu bewegen, mehr als eine Pfote auf die erste Stufe zu setzen.

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Was gibt's auf dieser Webseite?

Hunde brauchen nicht zwingend eine eigene Homepage, das sehe ich ein. Aber als Mediengestalterin (damit u.a. Webdesignerin) liegt es einfach nahe, seinen liebsten Freunden eine Webseite zu widmen. Mit der Zeit macht man eine Menge Erfahrungen, und die möchte ich mit euch teilen.

Denn durch euer Feedback weiß ich, dass da draußen viele Leute wie ich sind, die im Netz nach den Erfahrungen anderer suchen.

Sandy wurde fast 16 Jahre alt. Sie hatte Krebs (einen Mastzelltumor) und das Cauda Equina Syndrom. Beidem begegneten wir mit den ihr und uns möglichen Behandlungsansätzen - und das war, rückblickend betrachtet, wohl erfolgreich. Auch davon will ich berichten, und wenn es nur einem einzigen Hund hilft, war die Zeit an der Tastatur nicht vergebens.

Ihr habt unter jedem Artikel die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen. Ich freue mich über jeden einzelnen, denn dadurch weiß ich, dass meine Berichte gelesen werden.

Ich wünsche euch viel Spaß, vielleicht auch ein paar neue Erkenntnisse und ein hoffentlich schönes Leseerlebnis.

Eure Silvi
mit Sookie, Thanu, Neri und Lele
und Sandy und Kari im Herzen

PS: Wenn ihr euch wundert, warum ich manchmal "ich" und dann wieder "wir" schreibe: Das liegt daran, dass ich die Homepage allein pflege, die Hunde aber genauso von meinem Mann Uwe geliebt und umsorgt werden.

Junger Hund schaut älteren Hund an.

Kommentare

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Kommentar von Claudia S. |

Hallo Silvia, bei meinen Recherchen bin ich auf diese tolle Website gestoßen und wollte Dir sagen, Deine Schilderungen geben uns Kraft, auch unseren schweren Weg zu gehen. Balou ist ein 5 jähriger Goldie, lebensfroh, sensibel und einfach lieb. Mein Seelentröster und Begleiter von Beginn an. Ich glaube, sein Vorgänger Leo (auch ein Golden) sandte ihn uns, weil ich nach seinem Tod soo traurig war. Mit einem Mal kam Balou in unser Leben und unsere Herzen. Seit 10 Tagen wissen wir um die Erkrankung MZT und sind am Boden...Eine OP an der Hinterpfote war vor 10 Tagen, eine weitere (Tumor am Bauch - kam 3 Tage nach der OP) steht in 6 Tagen an. Der Krebs scheint förmlich zu explodieren. Wir sind fassungslos, wie gelähmt. Und neben der Suche nach weiteren Therapien haben wir uns nun entschieden, nach der 2.OP nächste Woche dann eine 6 Monatige Therapie mit Masivet zu beginnen. Steht uns bei, dass Balou das gut übersteht. Unser neuer TA in der Klinik am Schliersee hat uns sehr offen und ausführlich beraten. Das Alter von Balou (5 Jahre) steht für diese Art der Therapie. Ich glaube, jeder andere Hundebesitzer in dieser Situation ist dankbar für jede Hilfe. Wir erfahren gerade Hilfe von Menschen, die zwar bis dato zwar nicht im engsten Freundeskreis waren aber jetzt die Retter in der Not - und somit Herzensfreunde wurden. Ich hoffe sehr, dieses jemals zurückgeben zu können. Man ist ja selber panisch, völlig neben der Spur und alles dreht sich um unser Seelchen Balou - der auch bei den schlimmen Verbandwechseln sicher Schmerzen hat (der TA musste 2 Entlastungsschnitte vornehmen, um die Wunde nähen zu können), und lieb alles "weg wedelt". Wer hat Erfahrung mit Masivet? Wir hoffen auf einen guten Verlauf und eine positive Entwicklung... Herzliche Grüße von Claudia und Balou

Kommentar von Andreas |

Hallo Silvi,
ich hatte Deine Seite schon mal gefunden und finde sie sehr schön gemacht. Diesmal bin ich bei Dir gelandet weil die Bulldogge meiner Eltern einen Mastzellentumor hat. Da sie erst etwas über fünf Jahr alt ist hoffe ich dass die schlechten Prognosen nicht zutreffen. Es ist sicher ihr letzter Hund.
Ich freue mich immer wenn Menschen einen Hund aus dem Tierschutz übernehmen. Wir haben zwei davon, und es ist wie von Dir beschrieben, es ist alles dabei. Eine schwierige grosse Diva und ein total einfacher, freundlicher kleiner Hundemann. Und an unserer Diva ist kein Verein schuldig sondern nur ich der sie in der Türkei von der Strasse aufgesammelt hat ;-)
Viele Grüsse und alles Gute Euch und den Hunden
Andreas

Antwort von Silvi

Hallo Andreas,

ja, mir geht es da wie dir - ich freue mich auch immer, wenn ich erfahre, dass ein Hund aus dem Tierschutz ist. Dass du euer Mädchen auch noch höchstpersönlich gerettet hast, finde ich ganz große Klasse. Ich weiß ja in etwa, dass das nicht ganz unkompliziert ist.

Für die Bulldogge drücke ich die Daumen. Vielleicht ist ja was an Tipps dabei, was deine Eltern umsetzen können und dem Hund evtl. hilft. Fünf Jahre ist ja nun wirklich gerade erst die Blüte des Hundelebens...

Liebe Grüße
Silvi und die Rumänen-Bande
und Sandy und Kari im Himmel

Kommentar von Bettina Klees |

Liebe Silvi,
Vielen Dank, auch Ben wird wieder nach Hause kommen, ich kann ihn am 13.8. mit Urne abholen, wir haben auch die Urne von Merlin bei uns. Ich werde im September 1 Woche mit unserer Hunderunde nach Renesse fahren. Er ging doch so gerne schwimmen, ich habe nicht alle Asche in die Urne geben lassen, wir nehmen die restliche Asche mit nach Renesse und wollen diese ins Meer geben, wenn seine beiden Pfotenfreundinnen dabei sind, das würde ihm gefallen dann ist er dabei.
Ich wünsche Euch noch viel Glück und Freude mit euren Mäusen. Ich denke wenn die Zeit kommt werde ich bestimmt wieder einen armen Teufel retten und ihm ein liebevolles und schönes Zuhause geben.
Viele liebe Grüße
Bettina

Antwort von Silvi

Deine Pläne mit Renesse sind sehr rührend. Ja, das würde er toll finden.

Ich habe mit Neri nun schon zum zweiten Mal bereits sehr kurz nach dem Tod meiner Hunde einen "neuen" Hund adoptiert. Ich habe es nicht bereut. An meiner Trauer hat es nichts geändert, nicht bei Kari und auch nicht bei Sandy. Und beiden gegenüber fühlt es sich nicht falsch an. Sie kommen ja nun mal leider nicht mehr zurück, ob ihr Platz nun frei bleibt oder nicht... Du wirst auch dabei richtig entscheiden und wissen, wann es für dich so weit ist. Vielleicht schickt dir Ben ja sogar seinen Nachfolger. Ich bin an sich sehr geerdet und nicht so auf "Hokuspokus", aber bei Thanu hatten wir schon ab und an das Gefühl, dass da jemand seine Pfoten im Spiel hatte.

Vielleicht magst du dich ja noch mal melden, wenn es so weit ist. Bis dahin - schwelge in Erinnerungen, weine, lächle...

Fühl dich gedrückt und danke, dass du mich/uns teilhaben lässt.

Silvi
und ihre Fellis auf der Erde und im Himmel

Kommentar von Bettina Klees |

Liebe Silvi,
Eine traurige Nachricht, ich musste Ben am Montag den 03.08.2020 gehen lassen.
Der Mastzelltumor war an einer Stelle geplatzt, ich war noch in der Tierklinik, aber es gab keine Rettung mehr, er war weiterhin fröhlich, aber das Risiko war so groß das der Rest auch noch platzt, sich mit Bakterien gefüllt hätte dann hätte Ben unter unsäglichen Schmerzen gelitten, er hat in den letzten 2 Wochen unheimlich getrunken zwischen 5 bis 6 Liter am Tag, wir hatten noch eine Blutuntersuchung gemacht, es waren 2 Möglichkeiten Diabetes insipedus oder ein Tumor an den Nieren, um ihm Schmerzen und auch weiteres leiden mit dem geplatzten Tumor zu ersparen habe ich ihn gehen lassen die aufgeplatzte Stelle blutete und es kam eine übel riechende Flüssigkeit heraus, ich habe stündlich die dicken Einlagen gewechselt.
Ich bin froh und glücklich, dass ich Ben noch 1 Jahr und 5 Monate fröhlich und lustig an meiner Seite hatte, ich habe jeden Tag mit ihm genossen, als ob es der letzte wäre.
Ich bin froh das ich ihm die Chemotherapie Operation und eventuell Strahlen erspart habe und alles auf dem pflanzlichen Weg gemacht habe. Er durfte hier Zuhause gehen in seiner Umgebung und ich bekomme seine Asche wieder.
Wenn ich eins gelernt habe , sollte ich jemals wieder einen Hund bekommen werde ich mich nicht mehr auf eine Meinung in Sachen Knubbel auf einen Tierarzt verlassen und immer eine 2. Meinung einholen. Zum Glück hatte ich mit unserem neuen Tierarzt sehr viel Glück, der voll und ganz auf Ben eingegangen ist und auf meine Wünsche ihn nicht zu quälen.
Viele liebe Grüße
Bettina & Ben im Himmel

Antwort von Silvi

Liebe Bettina,

es tut mir unsagbar leid. Ich wünsche dir viel Kraft, um den Schmerz der Trauer durchzustehen.

Du hast selbst schon etwas Trost darin gefunden, die richtigen Entscheidungen für ihn getroffen zu haben und hast jeden Tag mit ihm genossen. Das ist schon eine Menge, und darüber kannst du auch wirklich froh sein. Ich hätte wohl alles ganz genauso entschieden wie du.
Ein Abschied, auf den man vorbereitet ist, tut nicht weniger weh als ein sehr plötzlicher, aber immerhin muss man sich nicht sagen: "Hätte ich doch nur..." als noch Zeit war.

Sandy und Kari sind auch weiterhin bei uns. Für beide habe ich Urnen selbst gestaltet; sie stehen im Wohnzimmer mitten unter uns.

Alles Liebe für dich. Lieber Ben, pass gut auf dein Frauchen auf, bis ihr euch wiederseht.

Silvi
auch immer noch voller Trauer
mit Sookie, Thanu und Neri
und Sandy und Kari im Herzen

Kommentar von Bettina & Ben Klees |

Liebe Silvi,
es tut uns sehr sehr leid das Sandy über die Regenbogenbrücke gehen musste, aber fast 16 Jahre ist ein schönes Alter für einen großen Hund und div. Krankheiten.
Es ist schön das sie in deinen Armen mit ihrem Rudel in ihrem Zuhause gehen durfte. Jetzt fehlt ein Teil von Dir aber im Herzen ist sie immer bei Euch. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viele schöne Erinnerungen an Sandy mögen Dir diese immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern und Tränen versiegen.
Alles Liebe
Bettina & Ben

Antwort von Silvi

Danke, liebe Bettina. Es tut so weh...

Ich hoffe, Ben geht es gut!

Kommentar von Gisela |

Schon die Einleitung ist so schön geschrieben, dass es Spaß macht sie zu lesen.

Antwort von Silvi

Vielen Dank für dieses schöne Kompliment! : )